TAXBOX

Taxbox oder Gemini für die Steuerberatung?

Gemini sucht und formuliert gut. Für einen Aktenvermerk braucht eine Kanzlei die Fassung zum Stichtag, einen Beleg je Aussage und einen Rechenweg.

Im Haus statt in der Cloud

Taxbox läuft auf einem Rechner in Ihrer Kanzlei. Gemini verarbeitet Eingaben in der Cloud von Google.

Stichtag statt Trainingsstand

Eine Frage zu 2020 zitiert bei Taxbox die 2020 geltende Fassung. Zitate außerhalb des Stichtags meldet der Prüfbericht als Fehler.

Rechenweg statt Schätzung

Beträge kommen aus geprüften, jahresversionierten Kalkulatoren mit Rechtsgrundlage, nie aus dem Sprachmodell.
Zehn Kriterien

Taxbox und Gemini im Vergleich

Angaben zu Gemini nach den öffentlichen Unterlagen von Google, Stand Oktober 2026. Was wir nicht belegen können, steht nicht in der Tabelle.

KriteriumTaxboxGemini
Verarbeitung der KlientendatenAuf einem Rechner in Ihrer Kanzlei: Sprachmodell, Index und Datenbank im Haus, kein externer Modellzugriff.In der Cloud des Anbieters. Ob Eingaben gespeichert oder zum Training genutzt werden, hängt von Tarif und Einstellungen ab.
Rechtslage zum StichtagJede Norm als Zeitscheibe mit Geltungszeitraum. Eine Frage zu 2020 zitiert die 2020 geltende Fassung, Zitate außerhalb des Stichtags meldet der Prüfbericht als Fehler.Kein Stichtagsbegriff: Antworten spiegeln den Trainingsstand oder eine Websuche. Fassungen verschiedener Jahre können sich mischen.
BelegeJede Rechtsaussage trägt einen absatzgenauen Beleg auf einen vorliegenden Auszug aus RIS oder Findok. Ohne belastbare Quelle verweigert das System die Antwort.Fundstellen sind nicht garantiert. Paragrafen, Randzahlen und Entscheidungen können erfunden sein, das Modell antwortet auch ohne Quelle.
BeträgeTarif, Kleinunternehmergrenze, AfA und Fristen aus deterministischen, jahresversionierten Kalkulatoren mit Rechtsgrundlage und Rechenweg.Arithmetik im Sprachmodell ohne Regelversion und ohne nachvollziehbaren Rechenweg.
NormenhierarchieGesetz, Rechtsprechung, Verwaltungsansicht (nicht bindend) und Literatur als getrennte Quellklassen, getrennt dargestellt.Gesetz, BMF-Ansicht, Judikatur und Blogbeiträge fließen in einen Fließtext.
QuellenbasisRIS, Findok, Judikatur von VwGH, VfGH, BFG und EuGH, MwStSystRL, 97 DBA. Rund 13.500 Quellen, keine Websuche.Allgemeines Training plus optionale Websuche. Keine garantierte Abdeckung österreichischer Rechtsquellen.
Prüfung und FreigabeAutomatischer Prüfbericht je Entwurf, Vier-Augen-Freigabe, hash-verketteter Audit-Trail mit vollständiger Provenienz.Chatverlauf. Kein Prüfbericht, keine Freigabe, kein Audit-Trail.
ErgebnisformatAktenvermerk-Entwurf mit Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Würdigung, Berechnung und Quellenliste. Export als PDF.Freitext im Chat.
PreisLizenz je Kanzlei: 490 € (bis 5 Berufsberechtigte) oder 1.990 € (bis 25 Nutzer) pro Monat netto. Pilotprogramm 2026 ohne Lizenzkosten.Im Google-Workspace-Abo je Nutzer enthalten oder als eigener Tarif laut Anbieter.
Gebaut fürSteuerberatungskanzleien in Österreich. Entscheidungsunterstützung für Berufsberechtigte, keine Steuerberatung.Alle Nutzer und alle Themen. Nicht für die Berufspflichten einer Kanzlei entworfen.
Wofür Gemini gut ist
  • Recherche in öffentlichen Webquellen
  • Arbeiten mit Dokumenten in Google Workspace
  • Zusammenfassungen und Übersetzungen
Wofür Taxbox gebaut ist
  • Eine Rechtsfrage mit Steuerjahr und Akt, die als Aktenvermerk-Entwurf unterschrieben werden soll
  • Betriebsprüfung, Beschwerde und vergangene Veranlagungsjahre, in denen die damalige Fassung zählt
  • Beträge, Fristen und Grenzen, die mit Rechtsgrundlage und Rechenweg im Akt stehen müssen
  • Klientendaten, die das Haus nicht verlassen dürfen
So sieht das aus

Von der Frage zum Aktenvermerk-Entwurf

Aufgezeichnet in der Kanzlei-Installation: Frage mit Steuerjahr, Recherche, Prüfbericht, Export. Die Wartezeit auf das Modell ist gerafft.

Fragen

Was Kanzleien zu Gemini und Taxbox fragen

Gemini hat doch Websuche, reicht das nicht?

Die Websuche findet Texte, nicht die zum Stichtag geltende Fassung mit Geltungszeitraum. Taxbox hält jede Norm als Zeitscheibe und prüft jedes Zitat gegen den Stichtag.

Was ist mit Klientendaten in Google Workspace?

Die Verarbeitung findet in der Cloud des Anbieters statt, die Bedingungen regelt Ihr Vertrag. Bei Taxbox bleibt alles auf einem Rechner in der Kanzlei.

Was kostet Taxbox?

490 € netto pro Monat für bis zu fünf Berufsberechtigte, 1.990 € für bis zu 25 Nutzer, Verbünde auf Anfrage. Betrieb im eigenen Haus. Im Pilotprogramm bis Ende 2026 fallen keine Lizenz- und Supportkosten an, danach gilt dauerhaft 30 % Rabatt.

Kann ich Taxbox vorher testen?

Ja, ohne Anmeldung: drei Recherchen pro Tag in der öffentlichen Demo, mit fiktiven Sachverhalten. Stellen Sie dieselbe Frage für zwei Steuerjahre und vergleichen Sie, welche Fassung zitiert wird.

30 Minuten an einer Frage aus Ihrem Kanzleialltag

Wir zeigen Taxbox an einem echten Fall, inklusive Stichtag, Berechnung und Prüfbericht. Keine Daten verlassen dabei Ihr Haus.
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